| Autogen-Schneiden |
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Beim Autogenschneiden wird über eine Mischeinrichtung brennbares Gas (Acetylen, Propan, Erdgas oder Mischgas) unter Zusatz von Sauerstoff in eine Düse geleitet und entzündet. In der Anwärmphase wird der Werkstoff (in der Regel unlegiertes Stahlblech) zunächst punktuell auf Schmelztemperatur (ca. 1.540 °C) erhitzt. Nach der Verflüssigung dieses Bereichs wird durch die gezielte Mengen- und Druckerhöhung des Sauerstoffanteils im Gasgemisch das Blech durchstochen (Anstechphase). Durch das waagrechte Verfahren des Schneidbrenners nach dieser Anstechphase und die bei der Verbrennung des Kohlenstoffanteils im Werkstoff entstehende Energie (Wärme) entsteht ein kontinuierlicher Schneidprozess. Mit dem Einsatz rechnergesteuerter Laufwerke (Führungsmaschinen) können mit diesem Verfahren von einfachen Rechteckzuschnitten bis zu komplexe Konturen mit Bohrungen, Ausbrüchen etc. und einer Genauigkeit von ca. +/- 3mm (definiert durch EN 10025/10029/DIN 2310 II/B) realisiert werden. Durch die Möglichkeit mehrere Brenner auf einer Führungsmaschine gleichzeitig zu betreiben, ist das Autogenschneiden ein äußerst wirtschaftliches Verfahren. Unser Angebot in diesem Bereich:
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